UNO-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen von Personen untersucht internationale Adoptionen in der Schweiz

UNO-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen von Personen untersucht internationale Adoptionen in der Schweiz

Am 30. und 31. März wird der UNO-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen von Personen in Genf die Schweiz untersuchen. Insbesondere muss die Schweiz den Fortschritt in der Umsetzung des Postulats Ruiz darlegen, und aufzeigen, wie garantiert werden soll, dass es bei internationalen Adoptionen nicht mehr zu «unrechtmässigen Entziehungen» im Sinne des Übereinkommens kommt.

Back to the Roots begrüsst die Untersuchung der systematischen illegalen Adoptionen unter dem Gesichtspunkt des erzwungenen Verschwindenlassen, und den damit einhergehenden Fokus auf die strafrechtlichen Konsequenzen und die geschuldeten Unterstützung für die Opfer. Wir erwarten, dass sich die Schweiz an die im internationalen Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen festgehaltenen Verpflichtungen hält (in Kraft seit 1. Januar 2017).

Links

Internationales Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen

UNO-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen von Personen

UNO-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen von Personen, Session vom 30. März bis 9. April 2020, Liste der Diskussionspunkt (englisch)

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