Kategorie: Aktuell

Geschafft: Die UNO nimmt unsere Anliegen in ihren Forderungskatalog auf

Geschafft: Die UNO nimmt unsere Anliegen in ihren Forderungskatalog auf

Im September 2018 hat Sarah Ineichen vor einem UNO Ausschuss die Anliegen der Adoptierten aus Sri Lanka vorstellen können. Die UNO hat unsere Anliegen aufgenommen und in ihrem Schlussbericht Empfehlungen dazu an die Schweiz formuliert.

Sarah Ineichen konnte am 15. Oktober 2018 an der 63igsten Sitzung des UNO-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte teilnehmen und die Anliegen der Adoptierten aus Sri Lanka vorstellen. Thema der Sitzung war die Formulierung des 4. Berichts zur Überprüfung der Umsetzung des Pakts, mit Fokus auf die Gesundheitserhaltung der Bevölkerung in der Schweiz.

Im September dieses Jahres wurden wir informiert, dass die Anliegen der Adoptierten aus Sri Lanka im Themenkatalog der Uno aufgenommen wurden. Anfang Oktober hat der Uno-Ausschuss den Themenkatalog mit der Schweizer Delegation diskutiert. Im Schlussbericht der Uno an die Schweiz wurde die Empfehlung aufgenommen, für Adoptierte aus Sri Lanka eine angemessene Unterstützung sicherzustellen, einschließlich psychologischer und finanzieller Unterstützung. Die rechtlichen und administrativen Mittel seien zu stärken, um die Betroffenen bei der Suche zu begleiten.

Back to the Roots ist sehr dankbar für die Unterstützung der Uno. Die leiblichen Eltern zu kennen, ist ein wichtiger Grundstein, zur Gewährung des Rechts auf eine eigene Identität. 

Link zur Medienmitteilung des Bundesrats zu den Empfehlungen der UNO für die Umsetzung von Pakt I durch die Schweiz:

Neue Facebook-Gruppe für Adoptierte aus allen Herkunftsländern

Neue Facebook-Gruppe für Adoptierte aus allen Herkunftsländern

Wir freuen uns euch mitzuteilen, dass aufgrund grosser Nachfrage die geschlossene Facebook-Gruppe «Back to the Roots – Interessensgemeinschaft für Adoptierte in der Schweiz» ins Leben gerufen wurde. Die Gruppe kann von Adoptierten aus allen Ländern beigetreten werden und dient als geschützen Rahmen, um sich auszutauschen, sich zu vernetzen und zu unterstützen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit euch! Link zur Facebookgruppe

Zweite grosse RTS Reportage über illegale Adoptionen aus Sri Lanka

Zweite grosse RTS Reportage über illegale Adoptionen aus Sri Lanka

Aufgerüttelt durch Enthüllungen des niederländischen Fernsehsenders Zembla hat das Schweizer Fernsehen RTS/SRF vor rund einem Jahr eine Doku über illegale Adoptionsverfahren aus Sri Lanka in die Schweiz ausgestrahlt. Der Bericht «Adoptivkinder aus Sri Lanka, ein Schweizer Skandal» (RTS, 4. Oktober 2018, SRF1, 6. März 2019) zeigte auf, dass in der Schweiz ein regelrechter Handel mit sri-lankischen Babys stattgefunden hat. Heute ist klar, der Handel mit Babys wurde möglich, weil viele Stellen – gerade auch in der Schweiz – an diesem Handel mitgewirkt haben oder die Akteure in der Schweiz jahrzehntelang haben gewähren lassen.  

Anschauen und weitersagen: «Internationale Adoptionen – ein schweizer Skandal», SRF1 am 25. September, 20.50 Uhr. 

Die Enthüllungen der Reportage sind schockierend: Babys auf Matten in ihrem eigenen Dreck warten auf den Abtransport in die Schweiz. Die Behörden haben nicht eingegriffen, obwohl ihnen die illegalen Machenschaften bekannt waren. Es werden zwei Adoptionsvermittlungsstellen untersucht, im Kanton Neuenburg und im Kanton St. Gallen. Die Behörden der Kantone und des Bundes geben sich vor laufender Kamera ratlos und schieben sich gegenseitig die Zuständigkeit zu.

Sommer-Newsletter Back to the Roots Juli 2019

Sommer-Newsletter Back to the Roots Juli 2019

Es freut uns, euch mit diesem Newsletter über die neuesten Entwicklungen von Back to the Roots informieren zu dürfen.

Zentralbehörden

Back to the Roots hat sich bei Behörden und Medien als Interessenvertretung Adoptierter aus Sri Lanka in der Schweiz etabliert.
Die Zusammenarbeit mit den Zentralbehörden für Adoption der Kantone ist verstärkt. BTTR konnte erstmals direkt zu den Verantwortlichen für Adoption in den Kantonen sprechen und die Anliegen der Betroffenen vorbringen.

Am 27. Juni 2019 wurde Back to the Roots zur Sitzung des Verbandes der Zentralbehörden Adoption in Zürich eingeladen. Eine optimale Unterstützung Adoptierter auf Herkunftssuche ist unser gemeinsames Anliegen.
Back to the Roots konnte die zu überwindenden Hürden, aus der Perspektive der Betroffenen, welche die Herkunftssuche mit sich bringt, den Zentralbehörden näherbringen.
Mit dem Austausch haben wir einen Schritt im Aufbau einer guten Zusammenarbeit zwischen Back to the Roots und den kantonalen Zentralbehörden machen können.

Politische Aufarbeitung

Im Rahmen des Postulat von Rebecca Ruiz, ehemalige Nationalrätin, amtierende Staatsrätin des Kantons Waadt, wurde eine historische Analyse der Praxis der privaten Vermittlungsstellen und der Behörden auf Kantons- und Bundesebene bezüglich der Adoptionen von Kindern aus Sri Lanka in den Achtziger Jahren in Auftrag gegeben. Erarbeitet wird dies von der ZHAW, dem Departement für soziale Arbeit und dem Institut für Kinder, Jugend und Familie.

Back To The Roots im Fokus

Damit Anliegen, Wünsche, Ängste und Schwierigkeiten von Adoptierten der Interessengemeinschaft BTTR breiter abgestützt und repräsentiert werden können, wurden im Mai  zwei Fokusgruppen gebildet, eine für die Romandie und eine für die Deutschschweiz. Der Zweck dieser Gruppen, besteht darin, über bestimmte Themen zu diskutieren und Ideen und Fragen zusammenzubringen, die dem Justizministerium vorgelegt werden können.
Das erste Treffen im Rahmen dieser Gruppen ist für den kommenden Herbst geplant und wird von BTTR organisiert.

Herzlichen Dank den Teilnehmenden für euer Interesse und eure Unterstützung!

Finanzielle Unterstützung

Back to the Roots hat im ersten Vereinsjahr über 2000 Stunden Arbeit geleistet – vollumfänglich auf ehrenamtlicher Basis. Wir sind auf finanzielle Unterstützung durch Spenden von privaten Personen sowie Stiftungen und der öffentlichen Hand angewiesen, um unsere Projekte, sowie die Beratung und Aufklärung von betroffenen Adoptierten sicherzustellen. 
Seit dem Herbst 2018 haben wir viele mögliche Geldgeber kontaktiert und Anfang 2019 erste Zusagen erhalten.
Wir danken den Kantonen St.Gallen, Luzern, Aargau,  den Stiftungen Ernst Göhner, Paul Grüninger und Orphelina, sowie all den Privatspenden.

Auch weiterhin sind wir auf finanzielle Unterstützung durch Privatpersonen, Lotteriefonds Beiträge und Zuwendungen von Stiftungen angewiesen. Wir hoffen, dass auch die anderen Kantone und Stiftungen ihren Beitrag leisten werden.

Rechtliche Situation der illegalen Adoptionen

Die Problematik der illegalen Adoptionen ist im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen. Die rechtliche Situation ist bisher aber nicht untersucht worden. Die Behörden hatten damals wenig Interesse, die Adoptionspraktiken in der Vergangenheit kritisch zu beleuchten. Die Verfahren wurden zwar bereits in den 80er und 90er Jahren kritisiert, bisher hat sich aber niemand dafür eingesetzt, genau hinzuschauen. Zu einer Anklage ist es bisher noch nicht gekommen. Erst jetzt als Erwachsene und mit etwas Abstand von ihren Adoptiveltern sind die Adoptierten selbst in der Lage die rechtliche Situation kritisch zu hinterfragen. 

Es gibt viele offene Rechtsfragen, die untersucht werden müssen:
Welche Verfehlungen wurden konkret gemacht? Wer muss dafür einstehen? Muss jemand klagen, damit die Verfahren untersucht werden oder müssen das die Behörden von Amtes wegen tun? Welche Verfehlungen sind verjährt? Kann man in diesen Fällen trotzdem etwas unternehmen?
Back to the Roots möchte die rechtliche Situation klären. Hier sind die offenen Fragen zusammengetragen. 
Wer hätte die Möglichkeit, sich mit einzelnen Fragen daraus zu beschäftigen? Wer kennt vergleichbare Untersuchungen, die uns weiterhelfen können?
Wir sind dankbar für alle dienlichen Hinweise!

Zweite Reportage von RTS (Radio Télévision Suisse)

In den letzten Monaten haben die Vorbereitungen und Dreharbeiten der 2. Reportage von RTS stattgefunden. Diese Reportage untersucht die Verantwortlichkeit der Schweizer Behörden in Zusammenhang mit den damaligen und heutigen Adoption Praktiken. Die Sendung wird voraussichtlich diesen September ausgestrahlt werden. Das genaue Datum werden wir frühzeitig kommunizieren.
 
Hast du die erste Dokumentation noch nicht gesehen: “Adoptivkinder aus Sri Lanka – ein Schweizer Skandal

Adoptierten Treffen

Am 23. März 2019 haben sich adoptierte aus Sri Lanka in Bern getroffen. Dabei durften auch viele neue Mitglieder begrüsst werden. Ein wertvoller Austausch über erlebtes, emotionen, offene Fragen.
Das nächste Treffen findet am 31.August 2019 in Bern statt. Genauere Details folgen nach Anmeldung via Website von Back to the Roots.

DNA-Test an den suchenden Müttern

Olivia ist in den letzten Wochen nach Sri Lanka geflogen und zusammen mit Andrew haben sie suchenden Müttern DNA Test gebracht. Hoffen wir, dass weitere Mütter ihre Kinder finden werden! Wir danken Euch ganz herzlich für Eure Unterstützung und Spenden, welche die Finanzierung der Tests ermöglichen. 

Team Back To The Roots

Back to the Roots sucht laufend Freiwillige, die uns bei der Umsetzung unserer Projekte unterstützen. Wir sind bisher ein kleines Team von Enthusiasten, die in kurzer Zeit viel erreichen konnten. 
Konkret sind wir auf der Suche nach Unterstützung in der Buchhaltung.
Zu den Aufgaben gehört:

  • Eine doppelte Buchhaltung führen (Vorlagen in Excel existieren)
  • Die Liquidität des Vereins überwachen
  • Das Postkonto des Vereins verwalten, Zahlungen fristgerecht tätigen
  • Zahlungseingänge überwachen, eingehende Spenden zur Verdankung vorbereiten
  • Spesenabrechnungen zusammenstellen und prüfen vor der Auszahlung
  • Jahresabschluss erstellen für den Geschäftsbericht
  • Geschäftsstelle unterstützen bei der Erstellung des Budgets
  • Die Vereinsbuchhaltung bei Bedarf weiterentwickeln, um sie veränderten Anforderungen anzupassen, zugleich auch für eine hohe Stabilität, Nachvollziehbarkeit und Glaubwürdigkeit in finanziellen Fragen sorgen.
  • Den Vorstand in finanziellen Fragen beraten

Fühlst du dich angesprochen? Melde dich bei uns über info@backtotheroots.net

Website

Es freut uns euch mitteilen zu können, dass unsere Website, deutsche Version, überarbeitet wurde und laufend auf dem aktuellsten Stand gehalten wird. 
Die Version auf französisch ist noch in arbeit und wird schnellstmöglich aufgeschaltet.

Stūtiyi – ස්තූතියි – Herzlichen Dank

Ein grosses Dankeschön an Olivia Ramya Tanner und Lorenz Buchser für ihren grossen Einsatz im Vorstand von Back to the Roots.
Ihr habt in den letzten Monaten sehr viel zur Entstehung und Entwicklung von Back to the Roots beigetragen. Wir danken euch von Herzen.
Beide haben sich aus der Vorstandsarbeit zurückgezogen, bleiben dem Verein als Mitglieder erhalten.

Wir danken euch für euer Interesse und wünschen allen einen schönen Sommer.
 
Team Back to the Roots

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Medienmitteilung

Medienmitteilung

Am 6. März wurde auf SRF1 die Reportage «Adoptivkinder aus Sri Lanka – ein Schweizer Skandal» ausgestrahlt. [zum Video auf SRF]

Die Reportage wurde am 4. Oktober 2018 erstmals von RTS ausgestrahlt. Aufgrund der grossen Resonanz in der Westschweiz und in Frankreich wurde sie nun auf Deutsch übersetzt.

Back to the Roots, die Interessengemeinschaft für Adoptierte aus Sri Lanka in der Schweiz nimmt Stellung zur Reportage und fordert die Kantone auf, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Laden Sie hier unsere Medienmitteilung dazu herunter.

Bericht über Adoptionsvermittlerin Alice Honegger erschienen

Bericht über Adoptionsvermittlerin Alice Honegger erschienen

Luzern, 29. Januar 2019

Am Montag, 28. Januar 2019, hat der Kanton St. Gallen endlich den Bericht von Sabine Bitter über die Adoptionsvermittlung durch Alice Honegger und die Aufsichtstätigkeit der Behörden freigegeben. Zusammen mit dem Bericht hat der Kanton St. Gallen eine verharmlosende Stellungnahmeveröffentlicht. Back to the Roots nahm mit einer Medienmitteilung Stellung.

Der Bericht ist ein erster wichtiger Schritt

Der am Montag veröffentlichte Bericht enthält eine fundierte Darstellung der Faktenlage, insbesondere der damals geltenden Rechtsgrundlagen. Die Vermittlungstätigkeit und die sehr geschäftstüchtige Arbeitsweise von Frau Honegger wird ausführlich beleuchtet.

Aufsichtspflichten über internationale Adoptionen verletzt

Der Bericht zeigt auf, dass die Aufsichtsbehörde vorhandenen Hinweisen nicht oder nur ungenügend nachgegangen ist. Die Bewilligung für die Vermittlungstätigkeit wurde Alice Honegger immer wieder erteilt, obwohl die notwendigen Dokumente nicht vollständig waren und obwohl beispielsweise der Schweizer Botschafter in Sri Lanka bereits früh auf möglichen Kinderhandel hingewiesen hat. In der Zusammenfassung des Berichts kommt die Autorin zum Schluss: «Insgesamt hat der Kanton St. Gallen die Aufsicht über die Adoptionsvermittlung von Alice Honegger ungenügend wahrgenommen» (Bericht Bitter, Seite 72).
Uns vorliegende Einzelschicksale belegen zudem, dass auch geltende Gesetzesvorschriften wie Alterslimiten oder Eignungsprüfungen von Adoptiveltern bei Adoptionen aus Sri Lanka teilweise nicht eingehalten wurden.

Mangelnde Sensibilität der Behörden

Back to the Roots ist die Interessengemeinschaft für Adoptierte aus Sri Lanka in der Schweiz. Sarah Ineichen, Präsidentin des Trägervereins, ist enttäuscht über die politische Einordnung des Berichts: «Dass der Kanton St. Gallen die damaligen Ereignisse als administrative Unzulänglichkeiten darstellt und daraus folgert, dass den Behörden kein rechtswidriges Vorgehen vorgeworfen werden kann, ist für mich unverständlich.» Der Kanton St. Gallen scheint auch 30 Jahre später noch nicht gewillt, aus der Vergangenheit zu lernen. «Uns Adoptierten geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, dass vergangenes Unrecht anerkannt wird und dass der Kanton St. Gallen seine Verantwortung wahrnimmt gegenüber uns und unseren Familien», betont Sarah Ineichen.

Adoptierte in schwieriger Situation

Adoptierte aus Sri Lanka sind aktuell in einer schwierigen Situation. Viele haben erst durch die neusten Enthüllungen herausgefunden, dass ihre Lebensgeschichten anders sind, als man sie glauben machte. Viele haben herausgefunden, dass Name, Geburtsort und Geburtsdatum in ihren Papieren erfunden sind. Die ambivalente Position zwischen Loyalität gegenüber den Adoptiveltern einerseits und dem starken Wunsch, die eigenen Wurzeln zu finden andererseits, kann sehr belastend sein. Der Verein Back to the Roots begrüsst es daher sehr, dass der Kanton nun Betroffene dabei unterstützen will, ihre leiblichen Eltern ausfindig zu machen. Diese Unterstützung muss aus Sicht der Adoptierten gedacht und gestaltet werden: Die Adoptierten müssen bei der Suche nach ihren Dokumenten unterstützt und begleitet werden.

Back to the Roots ist derzeit die einzige unabhängige Anlaufstelle in der Schweiz

Diese Begleitung muss von einer Fachstelle angeboten werden, die nicht gleichzeitig Adoptionen vermittelt und sie muss unabhängig sein von der Behörde, die Adoptionen vollzieht oder beaufsichtigt. Heute bietet kein Kanton diese Begleitung durch eine unabhängige Stelle an. Deshalb wenden sich viele Adoptierte an Back to the Roots. Auch zuständige kantonale Stellen verweisen hilfesuchende Adoptierte an Back to the Roots. Wir erbringen diese Leistung bisher ohne Entschädigung durch die Kantone, finanziert einzig durch Spenden und viel ehrenamtliche Arbeit. Die Kantone müssen jetzt ihre Verantwortung wahrnehmen und den adoptieren Personen auf der Suche nach ihren familiären und emotionalen Wurzeln rasch professionelle administrative und psychologische Begleitung und Unterstützung zur Verfügung stellen.

Auch in Sri Lanka sind Mütter auf der Suche

Nicht nur die Adoptierten in der Schweiz, sondern auch Mütter in Sri Lanka sind auf der Suche. Angesichts gefälschter Dokumente sind DNA-Datenbanken die einzige Möglichkeit, Familien zusammenzuführen. Back to the Roots hat erste DNA-Kits an suchende Mütter in Sri Lanka abgeben können. Für deren Finanzierung sind wir ebenfalls auf Spenden angewiesen.

Die Aufarbeitung der Auslandadoptionen muss fortgesetzt werden

Back to the Roots fordert vom Kanton St. Gallen eine Anerkennung des geschehenen Unrechts und eine vorbehaltlose Unterstützung der Adoptierten. Insbesondere soll der Kanton St. Gallen die Aktenbestände der heutigen Stiftung Adoptio sicherstellen. Für viele Adoptierte sind diese Dokumente die einzige Hoffnung. Weiter soll sich der Kanton St. Gallen beim Bund dafür einsetzen, dass betroffene adoptierte Personen schweizweit, rasch und unbürokratisch direkte Unterstützung erhalten. Das Bundesamt für Justiz erarbeitet derzeit im Auftrag des Parlaments ebenfalls einen Bericht über die illegalen Adoptionen aus Sri Lanka in die Schweiz. Back to the Roots unterstützt diese Recherchen

Zum Verein Back to the Roots

Adoptierte aus Sri Lanka in der Schweiz haben am 24. Februar 2018 den Verein Back to the Roots gegründet, der die gleichnamige Interessengemeinschaft trägt. Ziel des Vereins ist es, sich gemeinsam für die Interessen adoptierter Personen aus Sri Lanka in der Schweiz einzusetzen und sich gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen. Er setzt sich ein für die Anerkennung und eine Wiedergutmachung des geschehenen Unrechts und kämpft dafür, dass sich solches nicht wiederholt.

Kontakt für Medienanfragen

Ursula Berset
Geschäftsstelle Back to the Roots,
079 345 16 57
ursula.berset@bluewin.ch

Medienmitteilung als PDF

PDF Bericht im Auftrag des Amts für Soziales des Departements des Innern des Kantons St.Gallen – anonymisierte Fassung vom 29. November 2018 (Link zum Original)